Mathematisches Problemlösen in der Schule – aber wie?

Am Donnrstag, dem 19. Februar 2026, findet im Institut für Mathematik der TU Clausthal,
Erzstraße 1,in der Zeit von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr, eine Lehrerfortbildung zum oben genannten
Thema in Kooperation mit dem Niedersächsischen LernCenter Braunschweig statt, zu der wir ganz herzlich einladen. 
Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 25 Euro pro Teilnehmer und werden über das Niedersächsische LernCenter abgerechnet.


Die Anmeldung ist unter nlc.info möglich.
Direktlink: nlc.info/app/edb/event/46854


Zum Programm (Änderungen vorbehalten):
Mathematisches Problemlösen gilt als ein elementares Ziel des Mathematikunterrichts aller Schulformen
und wird daher als prozessbezogener Kompetenzbereich verbindlich in den Bildungsstandards
gefordert. Gleichzeitig stehen Lehrkräfte vor vielfältigen Herausforderungen in der schulischen
Umsetzung:
 

• Wie kann das mathematische Problemlösen nachhaltig im Schulalltag implementiert werden?
• Welche Aufgabenformate eignen sich für verschiedene Altersstufen?
• Wie können alle Schüler:innen – nicht nur die Leistungsstärkeren – motiviert und aktiviert werden?
• Welche differenzierten Hilfestellungen (Scaffolding) können Lehrkräfte bieten, ohne die Eigenleistung zu schmälern?
 

In diesem Workshop, dessen Fokus auf den Sekundarstufen liegt, möchten wir gemeinsam mit unterrichtenden
Lehrkräften das mathematische Problemlösen erkunden und praktische Implementierungsmöglichkeiten
erproben und diskutieren. Dabei steht der Austausch über Best-Practice-
Beispiele und die Analyse von Schülerbearbeitungen im Vordergrund.


Den Abschluss bildet ein Vortrag, der zeigt, wie Methoden des mathematischen Problemlösens in
der mathematischen Studieneingangsphase sowie in dem Schülerseminar „Mathe ist mehr“ eingesetzt
werden, um entdeckendes Lernen gezielt zu fördern und auf Mathematik an Universitäten
vorzubereiten.
 

Referierende
Inga Gebel und Swantje Rautenberg (beide Universität Potsdam) fokussieren sich in ihrer
Forschung auf die Förderung der Problemlösekompetenz, insbesondere in heterogenen
Lerngruppen. Im DiPa-Projekt untersuchen sie die Zugänglichkeit und Praxistauglichkeit von
Materialien für verschiedene Leistungsniveaus, während sie international die Umsetzung des
Problemlösens im Schulalltag vergleichen. Ihr Ziel ist es, Lehrkräfte fundiert darin zu unterstützen,
Problemlöseprozesse im Mathematikunterricht lernwirksam zu gestalten.
 

Dr. Jörg Kortemeyer (TU Clausthal) forscht zur Hochschuldidaktik der Mathematik mit einem
Schwerpunkt auf der Studieneingangsphase und der Mathematikausbildung in MINT-Fächern.
Ein zentraler Aspekt seiner Arbeit ist dabei die Förderung der Problemlösekompetenz, die
gerade im MINT-Bereich eine Schlüsselrolle einnimmt. In der Lehre betreut er mathematische
Grundlagenveranstaltungen sowie den Vorkurs für Erstsemester. Zudem ist er Organisator
der Reihe „Mathe ist mehr. . . “, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet.

 

Programm:

09:30 - 09:45Begrüßung
09:45 - 10:45Mathematisches Problemlösen in der Schule – aber wie? (Teil 1)
(I. Gebel / S. Rautenberg)
10:45 - 11:15Kaffeepause
11:15 - 12:15Mathematisches Problemlösen in der Schule – aber wie? (Teil 2)
(I. Gebel / S. Rautenberg)
12:15 - 13:30Mittag
13:30 - 14:30Mathematisches Problemlösen in der Schule – aber wie? (Teil 3)
(I. Gebel / S. Rautenberg)
14:30 - 15:00Kaffeepause
15:00 - 16:00Problemlösen in der Studieneingangsphase und in Schülerseminaren
(Dr. J. Kortemeyer)
16:00 - 16:30Diskussion und Schlusswort

Materialien