IBM Deutschland GmbH

Immer kürzer werdende Produktzyklen, steigende Investitionskosten und wachsende Anforderungen an Qualität und Lieferbereitschaft stellen die Unternehmen vor eine schwierige Aufgabe bei der Planung und beim Betrieb von Fertigungslinien. In der Zukunft kommt es deshalb nicht mehr allein darauf an, ein gutes Produkt zu haben, sondern auch darauf an, dieses Produkt in der schnellstmöglichen Zeit und mit dem bestmöglichen Einsatz aller Mittel herzustellen.

Um die mit Investitionsentscheidungen einhergehenden Risiken zu minimieren, setzen viele Firmen computergestützte Planungsverfahren ein. Diese Verfahren ermöglichen es dem Ingenieur, die Auswirkungen von Planungs- und Steuerungsmaßnahmen auf den realen Betrieb anhand eines im Computer abgebildeten Simulationsmodells einfach und kostengünstig zu erforschen, noch bevor das Produktionssystem installiert wird. Nachteilig allerdings sind hier die langen Rechenzeiten, die oftmals im Stunden- oder Tagesbereich liegen.

In Zusammenarbeit mit der IBM Deutschland Speichersysteme GmbH haben wir mathematische Verfahren für die Leistungsbewertung von Fertigungssystemen entwickelt. Dazu benutzen wir Analogien zwischen Produktion, Physik und Biologie. Auf der Basis dieser Modelle können die Kennzahlen eines Produktionssystems, wie die Auslastung der Arbeitsstationen, die Pufferbelegungen und die Durchlaufzeit durch das System, sekundenschnell ausgerechnet werden. Eine entsprechende Software-Umgebung ermöglicht die Ergebnisse graphisch oder tabellarisch darzustellen.

Nach Übernahme der IBM Storage Systems Division durch Hitachi ist das System bei Hitachi in San Jose im Einsatz. 

 

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